Skimboarding

Auf Geschwindigkeit kommt man beim Skimboarden durch einen guten -Take off-. Man läuft mit dem Board in beiden Händen an, oder beim Flatlandskimboarden auf ein Obstacle zu, lässt das Board flach vor sich fallen, so dass es vor einem durch das Wasser gleitet und springt nun von hinten flach auf das Board auf. Durch den so entstehenden Aquaplaning Effekt gleitet man über das flache Wasser und hat eine Vielzahl von Trickmöglichkeiten: Sprünge aus dem Wasser, Rotationen des Boards unter dem Körper so genannte -Pop Shuvits- oder Drehungen des Boards um die Längsachse -Kickflip- genannt. Das Fahren von -Obstacles- (Hindernisse) wie Rails, Kicker, Slider usw. wie man es aus Wakeboardparks kennt macht den Sport vor allem für Zuschauer spektakulär. Viele der gleichnamigen Tricks wurden vom Skaten und Snowboarden abgeschaut.

Dieser Sport bietet Spaß pur, direkt am Ufer, ohne viel Vorbereitung oder Aufwand! Man unterscheidet beim Skimboarden zwischen Waveskimboarding, was dem Surfen ähnelt, und Flatlandskimboarding, welches viele Einflüsse vom Skateboardfahren hat. Dabei galt Skimboarden lange Zeit als Zeitvertreib für Surfer an Tagen mit nicht so optimalen Bedingungen. An Tagen mit schlechten Wellen wurde also zum Skimboard gegriffen, um die Wartezeit angenehmer zu gestalten. Das ist jedoch vorbei und Skimboarden ist zu einer ganz eigenen Trendsportart herangewachsen, welche die letzten Jahre stark im Kommen ist und gerade in den USA einen regelrechten Boom erlebt.
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